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Kirche Tollbach
Tollbach im Tal
Der spätgotische Turm mit der
neugotischen Pyramide / das Gnadenbild
1801 wurde dieses Votivbild gestiftet:
Der "Kreutzgang"
Segnung des neuen Votivbildes
der "Kreutzgang 2001"
Nahaufnahme des neuen Votivbildes 2001
Nach dem Bittamt Aufbruch zum Rückweg
Maria hat geholfen
"…verlobt sich und sein ganzes Anwesen…"
Madonna mit Kind. Rokoko / Seitenaltar
Ölbemälde: Mariä Verkündigung
Der Gekreuzigte

Tollbach


eine Marienkirche mit herrlicher Barockausstattung und einer gotischen Muttergottes

Tollbach - Name und Geschichte
Lehrer Rudolf Seidl schreibt im Heimatbuch: "Erbaut wurde die Kirche vor vielen Jahren. Sie ist älter als 500 Jahre.

Tollbach verdankt seinen Namen dem kleinen unbenannten Bächlein, das sich hier durch das von sanften Höhen umschlossene Tal schlängelt. "Siedlung am Bach": würden wir heute vielleicht sagen.

Urkundlich taucht der Name Tollbach erstmals um das Jahr 1100 auf, als ein "Gompoldus de tolbach" einen Gütertausch bezeugte.

Über das Datum der Erbauung der Wallfahrtskirche von Tollbach sind keinerlei Aufzeichnungen mehr vorhanden.

Den Baumerkmalen nach ist die Erbauungszeit der Tollbacher Kirche auf die Zeit um 1460 anzusetzen. Auch die Muttergottesfigur im Altar dürfte der Zeit um 1500 entstammen.

Kriege und Verwüstungen
Wie die angeführte Pfarrbeschreibung von 1642 ersehen lässt, blieb Tollbach von den Verwüstungen des 30-jährigen Krieges nicht verschont. Noch 1661 ist der Altar der Kirche von den Schäden dieser Heimsuchung nicht repariert und restauriert. Auch in den Franzosenkriegen um 1800 haben die Tollbacher Nöte und Ängste zu überstehen gehabt. Die bei Siegenburg lagernden Franzosen machten die ganze Umgebung unsicher."

Gelöbnis eines Kreuzganges (Bittganges)
Die Pürkwanger suchten in ihrer Not Hilfe bei der Gottesmutter. Sie gelobten einen ewigen Kreuzgang nach Tollbach. Das Votivbild aus dem Jahre 1801 erinnert an das Versprechen.

Die Inschrift lautet:

"Die Pfarr Birkwang und Wiltenberg verlobet sich Hiermit mit einen Feyerlichen Kreutzgang; Weil die die Fuerbitt unser Lieben Frauen des Plündern der Franzosen sie sind verschont geblieben."

Der "Kreutzgang" blieb nicht nur in der Erinnerung erhalten, sondern Jahr für Jahr wissen Gläubige aus unserer Pfarrei, dass sie die "Fuerbitt" Mariens suchen dürfen. Im Jahre 2001 wurde nach dem Bittamt ein neues Votivbild gesegnet. Es stammt aus der Werkstatt des Kirchenmalers Johann Ertlmeier. Maria hält über die "Pfarr Birkwang und Wiltenberg" ihre segnende Hand.

Die Ausstattung
Votivbilder an der Rückwand der Kirche erzählen von den Gebetserhörungen und Wallfahrten.

Im Kirchenschiff an der Nordwand prangt eine wunderbare Mutter Gottes mit Kind. Herrliches elegantes Rokoko.

Das Gemälde am Seitenaltar hat "Mariä Verkündigung" zum Thema: "Du wirst einen Sohn empfangen…"

Maria wird ihren Sohn begleiten bis zum Tod am Kreuz.
"Jesus am Kreuz" an der Südwand im Langhaus.




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